Wie Du Deine Ziele richtig setzt und mit Gelassenheit erreichst – Im Gespräch mit Anke Fehring

Hast Du schon geplant, was Du 2018 in Deinem Business & Leben erreichen willst? In diesem Interview verrät Coach und Autorin Anke Fehring, wie Du Ziele richtig setzt, ins Handeln kommst und sie mit Gelassenheit erreichst.

Hier findest Du die Zusammenfassung der wichtigsten Aussagen in Schriftform zum Nachlesen. Das komplette Gespräch kannst Du oben über den Podcast-Player anhören oder als Video anschauen, wenn Du weiter runter scrollst.

Wie Du Deine Ziele richtig setzt und mit Gelassenheit erreichst – Im Gespräch mit Anke Fehring

Wie kam es dazu, dass Anke ein Buch über Ziele geschrieben hat?

Anke war ursprünglich im Kulturmanagement tätig und hat vor ein paar Jahren durch ein Selbstcoaching-Buch gemerkt, dass sie nicht im richtigen Bereich unterwegs ist. Sie hat sich dann fortgebildet und schließlich als Coach und Trainerin selbstständig gemacht.

Es war ihr Kindheitstaum, ein Buch zu schreiben. Obwohl sie immer gern geschrieben hat, erschien ihr das Projekt, ein Buch zu schreiben lange Zeit zu groß und sie hat sich nicht rangetraut.

Als sie begann sich vor einigen Jahren mit Zielen auseinanderzusetzen, hat Anke beschlossen, aus ihrem Traum ein konkretes Ziel zu machen und dieses auch umzusetzen. Das ist auch der Prozess, den ihre Leser im Buch durchgehen: von diffusen Wünschen und Träumen hin zu konkreten Zielen.

Sind unsere Wünsche und Vorsätze zum neuen Jahr überhaupt Ziele?

Anke geht es in ihrer Arbeit um solche Ziele, die aus uns selbst heraus kommen. Viele Ziele, die wir im Alltag haben, entsprechen dem nicht, daher erleben wir sie oft mit Druck und Stress.

Zum Beispiel können Ziele von anderen kommen, wenn Kunden sie uns vorgeben oder wenn der Eindruck entsteht, mit der Konkurrenz Schritt halten zu müssen.

Vorsätze, die wir uns zum Beginn eines neuen Jahres setzen, kommen oft auch nicht hundertprozentig aus uns selbst. Klassiker wie Abnehmen, mit dem Rauchen aufhören oder mehr Zeit mit der Familie verbringen nehmen wir uns oft vor, weil man das eben so macht.

Eine der größten Aufgaben auf dem Weg zu konkreten Zielen ist die Frage: „Was willl ich erreichen und was glaube ich erreichen zu sollen?“

„Was willl ich erreichen und was glaube ich erreichen zu sollen?“
Ziele Interview mit Anke Fehring Video

Wie können wir unsere diffusen Wünsche zu konkreten Zielen machen?

Am wichtigsten ist es, die eigene innere Stimme zu hören, sie im Alltag lauter zu stellen und zu den eigenen Wünschen und Bedürfnissen zu stehen. Ganz häufig trauen wir uns bestimmte Dinge auch nicht zu, dann hapert es schon am ersten Schritt. Es erfordert viel Mut, Ziele zu setzen.

Wenn wir große Ziele haben – zum Beispiel ein Buch zu schreiben oder einen neuen Job zu finden – dann ist es wichtig, diese erstmal in kleine Schritte runterzubrechen. Damit wird der „Berg von einem Ziel“, den wir uns setzen, wirklich erklimmbar. Wenn die ersten kleinen Schritte klappen und wir sie auch feiern, erfährt der ganze Prozess eine Dynamik.

Eine Leserin von Ankes Buch wollte immer eine Weltreise machen, hat sich aber nicht getraut, das große Projekt anzugehen. Ihr erster Schritt war es dann, zur Bank zu gehen und herauszufinden, wo sie noch einsparen kann, um die Reise zu finanzieren. Sie hat die Weltreise am Ende gemacht. :)

Ob wir das Ziel am Ende hundertprozentig so erreichen, wie wir uns das vorher vorgestellt haben, ist in Ankes Augen gar nicht so wichtig. Wichtig ist es, dass wir losgehen.

Ob wir ein Ziel am Ende hundertprozentig erreichen, ist gar nicht so wichtig. Wichtig ist es, dass wir losgehen.

Wann können Ziele Stress machen, wann bringen sie Gelassenheit?

Ziele können uns sehr unter Druck setzen, vor allem, wenn sie nicht unsere eigenen sind oder wenn wir glauben, sie sehr schnell erreichen zu müssen.

Wenn wir jedoch konkret wissen, was wir aus uns heraus erreichen wollen, kann das Gelassenheit und Entspannung geben. Weil wir genau wissen, wo die Reise hin geht und wir nicht ständig überlegen müssen: „Was will ich eigentlich?“

Es kann auch Gelassenheit geben, das Ziel hinter dem Ziel zu kennen. Anke hat ihr Buch nicht nur des Buchschreibens willen geschrieben, sondern sie will damit mehr erreichen: ihre Geschichten nach außen bringen, mit den Übungen andere Menschen zusammenbringen.

Manchmal erreichen wir unsere Ziele nicht. Wie können wir damit umgehen?

Schon bevor wir unsere Ziele erreichen oder verfehlen, noch bevor wir sie in Angriff nehmen, ist es wichtig zu überlegen, was wir selbst in der Hand haben. Es liegt nicht hundertprozentig in unserer Macht, ob wir ein Ziel erreichen, sondern es kommt das Leben dazwischen, es gehört Glück dazu, usw.

Wenn wir ein Ziel verfehlen, geht es nicht darum, Schuld zuzuweisen. Weder uns selbst noch anderen Beteiligten. Wenn uns klar ist, dass wir unser Bestes gegeben haben, können wir auch Rückschläge gelassen hinnehmen.

Auch lernen wir ganz viel auf dem Weg zu unseren Zielen, auch wenn sie sich am Ende nicht so erfüllen, wie wir es erwartet hatten. Anke stellt in ihrer Arbeit als Coach Fragen, die dazu anregen, sich unterwegs immer wieder selbst zu reflektieren und zu fragen: „Wie fühle ich mich eigentlich gerade?“

Wenn uns klar ist, dass wir unser Bestes gegeben haben, können wir auch Rückschläge gelassen hinnehmen.

Wie geht es bei Anke weiter und welche Ziele hat sie für 2018?

Die (sehr empfehlenswerte!) Buchtour zu Ankes Buch „Wer Ziele hat, kommt an“, geht 2018 weiter. Auch hat Anke gerade erfahren, dass sei noch ein weiteres Buch schreiben darf. Für ihre Arbeit hat sie 2018 die jüngere Generation im Blick, der sie mit Orientierung und Entscheidungshilfen zur Seite stehen will.

Das Buch „Wer Ziele hat, kommt an“, kannst Du direkt auf Ankes Website mit persönlicher Widmung bestellen. Mehr zu Ankes Arbeit als Coach und Autorin findest Du unter https://www.ankefehring.com

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