Weihnachten entspannt genießen: So gelingt es Dir dieses Jahr wirklich

Eigentlich willst Du die Advents- und Weihnachtszeit genießen: mit einem Buch auf dem Sofa entspannen, Dich mit Freunden treffen, mit Deinen Liebsten feiern. Schließlich kommt das Arbeitsjahr zu einem Abschluss und all die Dinge, an denen Du in den letzten Monaten gearbeitet hast, haben jetzt Pause.

Meine Kunden und Freunde erlebe ich in dieser Zeit allerdings alles andere als entspannt. Sie wollen schnell noch alle Projekte fertigkriegen, die perfekten Geschenke finden und alles mitnehmen, was an Festlichkeit und Entspannung möglich ist.

Weil ich möchte, dass Du gelassen durch die Weihnachtszeit kommst, stelle ich Dir in dieser Podcastfolge fünf Dinge vor, die das verhindern. Und natürlich zeige ich Dir, wie Du sie überwinden und Weihnachten entspannt genießen kannst.

(Der Audio-Podcast ist übrigens etwas ausführlicher als dieser Text und enthält kurze Gelassenheitsübungen. Ich würde mich freuen, wenn Du über den Player oben reinhörst oder meinen Podcast auf iTunes abonnierst.)

171219 weihnachten entspannt geniessen

Perfekte Weihnachtstage

Den ganzen Dezember lang arbeiten wir darauf hin, dass Weihnachten perfekt wird. Dieser Perfektionsanspruch erzeugt viel Stress – aus zwei Gründen:

  • … weil wir die Perfektion nie erreichen, sondern nur dem Anspruch hinterherlaufen (das liegt in der Natur unseres herrlich unperfekten Lebens).
  • … weil wir nicht bei uns sind, wenn wir immer nur das tun, mit dem wir glauben, andere beeindrucken zu können.

Unsere Liebsten wollen uns so haben wie wir sind: mit all unseren Eigenheiten, Macken und kleinen Fehlern. Erst diese Authentizität ermöglicht Nähe und Verbindung. Wenn Du bei Dir bist (statt Dich nach Erwartungen von außen zu richten), kannst Du gemeinsam mit Deinen Liebsten Weihnachten entspannt genießen.

Und sollte wirklich mal was schief gehen – das Essen misslingt oder die Geschenke werden vertauscht – werdet Ihr vermutlich darüber lachen, wie herrlich unperfekt das Leben ist und trotzdem eine schöne Zeit haben (und eine gute Geschichte, die Ihr anderen erzählen könnt).

Hier und da und überall

Bist Du in der Weihnachtszeit ständig auf Achse? Mehrere Weihnachtsfeiern mit Kunden und Kollegen, Adventssonntage mit der Familie, der Besuch bei Tante XY, … Hier Kaffe trinken, dort Kekse essen, überall präsent sein – kennst Du diesen Anspruch, alles mitnehmen zu wollen?

Welche Verabredungen und Erledigungen sind wirklich wichtig?

Weihnachten ist eigentlich eine ruhige Zeit. Zwischen den Tagen arbeitet niemand: Kunden sind nicht erreichbar, Kollegen nicht sichtbar … Nutze diese Ruhe und schau mal, welche Verabredungen oder Erledigungen Dir wirklich wichtig sind – und mit welchen Du nur Dein gewohntes Stressmuster fortführst.

Weihnachten für die anderen

Vielleicht nimmst Du Dir aber auch schon Zeit im Advent – vor allem für andere Menschen. Du lädst sie zu Dir ein und sorgst für alle Eventualitäten. Egal ob die Tante Diabetes hat, der Bruder sich vegan ernährt oder die Freundin etwas Glutenfreies braucht: Du kannst es bieten. ;)

Aber warte mal: Was ist mit Dir? Bist Du gut versorgt? Weihnachten ist für mich eine Zeit des Gebens und Nehmens. Und das bedeutet: Du darfst auch die anderen mal geben lassen und Dir selbst etwas Gutes tun.

Dabei helfen folgende Fragen: Was brauche ich in der Adventszeit? Was würde mir gut tun? Was wünsche ich mir? Und wenn Du das nicht beantworten kannst, nimm Dir im Advent die Zeit, genau das herauszufinden.

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Viel Fest hilft viel

In allen drei Punkten, die wir schon besprochen haben, steckt eine Überzeugung drin: „Viel hilft viel“. Glaubst Du, dass es für besonders schöne Festtage oder besonders tolle Geschenke auch einer besonderen Kraftanstrengung bedarf? Da fällt mir was ein …

Vielleicht kennst Du die Komödie „Schöne Bescherung“ von 1989: Chevy Chase spielt darin einen Vater, der sein Haus mit 25.000 Lichtern versehen und zum Weihnachtsfest hell erstrahlen lassen will. Dafür klettert er tagelang über’s Dach statt Zeit mit der Familie zu verbringen. Als er schließlich unter dem Trommelwirbel der Familie die Beleuchtung einschalten will, bleibt alles dunkel.

An diesem Beispiel möchte Dir verdeutlichen: Du brauchst keine zehn Geschenke, fünf Salate oder drei Kuchen, um Deine Gäste zu beeindrucken oder selbst ein gutes Gefühl zu haben. Es kann aber helfen, gemeinsam Zeit zu verbringen. :)

Voll für alles verantwortlich

Stell Dir mal vor, Du könntest Dich zurücklehnen und Weihnachten entspannt genießen! Das geht nur, wenn Du auch Grenzen setzt (Dir und Deinen Gästen), nach Hilfe fragst und die anderen mitgestalten lässt.

Deine Gäste können äußern, wenn ihnen etwas fehlt.

Deine (erwachsenen) Gäste sind zunächst einmal für sich selbst verantwortlich und können äußern, wenn ihnen etwas fehlt oder missfällt. Wenn Du darauf vertraust, machst Du es nicht nur möglich, dass Ihr gemeinsam eine gute Zeit habt, sondern sorgst auch dafür, dass Du die Festtage genauso genießen kannst wie alle anderen.

Weihnachten entspannt genießen

Findest Du Dich in einem dieser fünf Punkte wieder?

  • Willst Du für die perfekten Weihnachtstage sorgen?
  • Bist Du ständig auf Achse: hier und da und überall?
  • Soll Weihnachten vor allem für die anderen schön werden?
  • Glaubst Du, dass viel Fest auch viel hilft?
  • Fühlst Du Dich voll für alles verantwortlich?

Im Audio-Podcast nehmen wir uns Zeit für eine Gelassenheitsübung, mit der Du herausfindet, was Deine Gelassenheit in der Adventszeit verhindert. Hör mal rein – über den Player (oben au dieser Seite) oder auf iTunes.

Ich hoffe, dass diese fünf Punkte Dich inspirieren konnten, die Feiertage entspannter anzugehen und Dir selbst zu erlauben, Weihnachten entspannt zu genießen. Ich wünsche Dir wunderbare Festtage und einen guten Übergang ins neue Jahr!

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