Schluss mit selbst und ständig! Wie du für dein Business brennst ohne auszubrennen

Hattest du irgendwann mal den Wunsch, ein selbstbestimmtes Arbeitsleben zu führen? Für viele Menschen ist das eine der Hauptmotivationen auf dem Weg in die Selbstständigkeit: die fremdbestimmte Welt der Anstellungsverhältnisse hinter sich lassen und in eine neue Welt eintreten, in der sie ganz selbstbestimmt mit ihren Talenten und Fähigkeiten anderen Menschen helfen (und davon ihr Leben bestreiten).

Getrieben von dem, was uns begeistert, stecken wir etliche Stunden und unsere ganze Energie ins Business. Und nicht selten passiert es, dass sich die neue Freiheit wie ein zweites Hamsterrad anfühlt. Wenn du an solch einem Punkt stehst, dann ist dieserBeitrag für dich!

Heute zeige ich dir,

  • warum eine erfolgreiche Selbstständigkeit nur mit Gelassenheit möglich ist,
  • welchen Denkfehler die meisten Selbstständigen machen und
  • wie tief das „selbst und ständig“ in uns verankert ist.
Schluss mit selbst und ständig! Wie du für dein Business brennst ohne auszubrennen

Zur Selbstständigkeit gehört auch dazu, frei über die eigene Zeit zu verfügen und den Tag flexibel gestalten zu können. Wir wünschen uns mehr Zeit für die Menschen, die uns wichtig sind (Familie, Freunde, Partner), für unsere Interessen (Musizieren, Joggen, Lesen, in der Natur sein) und auch für Dinge, die zu Zeiten stattfinden, in denen andere im Büro sitzen.

Erlebst du solche Momente gerade zu genüge: Yoga am Vormittag oder zwei Stunden im Park spazieren? Oder glaubst du, dir einen flexiblen Umgang mit deiner Zeit gar nicht erlauben zu können, weil du als „Dreh- und Angelpunkt“ in deinem Business unverzichtbar bist?

Je nach dem wie lange du das schon erlebst, zehrt es vielleicht schon an dir: Vielleicht fühlst du dich müde und kaputt, willst „nur noch durchhalten“. Oft kommen dann – das erlebe ich bei meinen Kunden – Ärger, Wut, Enttäuschung, dass die Selbstständigkeit nun doch nicht so aussieht, wie vorgestellt. Das eigene Business mutiert zum zweiten Hamsterrad.

Warum du nur mit Gelassenheit erfolgreich bist

Kannst du dich hier wiederfinden? Vielleicht willst du dann den Druck reduzieren: mehr Pausen machen, dich gesünder ernähren, Sport treiben, Zeiten für dich schaffen, Zeit mit Familie und Freunden verbringen, Interessen verfolgen, usw. Doch gleichzeitig willst du den Erfolg, den du dir erarbeitest hast, beibehalten. (Genau hier liegt für viele Menschen ein Knackpunkt, weil sie glauben, dass mehr Gelassenheit den Erfolg mindern würde. Das Gegenteil ist der Fall, wie ich dir später noch zeige!)

Was hast du schon alles ausprobiert, um gelassen zu bleiben und dich dem Druck zu entziehen? Morgens vor der Arbeit eine Runde joggen gehen, regelmäßig meditieren (eines meiner Lieblings-Tools), feste Zeiten für den Feierabend, Termine mit Freunden oder für Hobbies, ein Abendritual, usw. Und trotzdem scheitert die Gelassenheit immer wieder? So geht es vielen meiner Kunden, die bei zunehmendem Stress die gesunden Gewohnheiten wieder einpacken. Woran liegt das?

Du kannst nur erfolgreich sein, wenn du gut für dich sorgst.

Die wichtigste Ressource, ohne die in deiner Selbstständigkeit gar nichts geht, das bist du! Du bist dein wichtigstes Kapital. Und jetzt schau dir mal an, worum du dich den ganzen Tag kümmerst. (Vermutlich um tausend Dinge, um Projekte und Auftraggeber, Meilensteine und Deadlines, aber wenig um dich selbst.)

Erfolg geht nur über Leichtigkeit und Entspannung. Du kannst nur erfolgreich sein, wenn du gut für dich sorgst. Dazu gehören zum Beispiel regelmäßige und richtige Pausen, Auszeiten und Urlaube. Sie helfen dabei, den Kopf freizukriegen, aus dem Produktionsmodus auszutreten und wieder in deine kreative Kraft zu kommen, inspiriert zu werden und neu für deine Arbeit zu entfachen.

Wie du Abstand davon gewinnst, unverzichtbar zu sein

Als Selbstständige glauben wir oft, selbst und ständig im Einsatz sein zu müssen, alles alleine erledigen zu müssen und in unserem Business unverzichtbar zu sein. Tatsächlich ist es aber so, dass gute Selbstständige Aufgaben und Verantwortlichkeiten auch abgeben können. (Hier packe ich mich an die eigene Nase: Das fällt mir noch schwer!)

Vielleicht bist du recht frisch in deiner Selbstständigkeit und fehlt es dir einfach an Erfahrung oder an Wissen, wie man Aufgaben richtig delegiert. Vielleicht bist du aber auch schon einige Jahre dabei und weißt genau, was du abgeben kannst und was nicht. Manche Selbstständige machen nach sechs Jahren noch alles selber – die Frage ist immer: Was funktioniert und was gut dir gut?

Weniger ärgern, mehr erreichen!

Hast du Auftraggeber, die dich unter Druck setzen? Die sich ständig einmischen und viel zu viel fordern? Oder solche, dich machen lassen, nur um am Ende alles zu kritisieren?

In meiner kostenfreien E-Mail-Serie verrate ich dir, wie du trotz nerviger Kunden dein kreatives Talent zur Blüte bringst und mit deiner Arbeit in der Welt wirklich etwas bewegst.

Du erhältst acht E-Mails im Abstand von mehren Tagen, von denen du dich jederzeit abmelden kannst. Deine Daten behandele ich vertraulich. Hier geht’s zur Datenschutzerklärung.

Egal wo du dich gerade einordnest, schau mal auf deine vergangene Arbeitswoche zurück und überlege dir:

  • Welche von deinen Aufgaben musstest du tun?
  • Wo warst du wirklich unverzichtbar?
  • Wo hätte es jemand anders nicht erledigen können?

Und wenn du dir dazu einige Gedanken oder Notizen gemacht hast, schau auf die vor dir liegende Arbeitswoche und frage dich wieder:

  • Welche von deinen Aufgaben musst du tun?
  • Wo bist du wirklich unverzichtbar?
  • Wo kann es jemand anders nicht erledigen?

Wenn ich diese Übung mit Kunden mache, kommt oft heraus, dass sie in ihrem eigenen Business gar nicht so unverzichtbar sind wie sie glauben. ;) Viele Aufgaben, die sie im Moment selbst erledigen, könnten auch abgegeben, anders erledigt oder gestrichen werden. Welche Entlastung!

Wo du hinschauen kannst, wenn der Druck hoch ist

Zum Abschluss möchte ich dir noch etwas zum Reflektieren mit auf den Weg geben. Ruf dir dazu noch mal den Titelsatz dieses Beitrags ins Gedächtnis (selbst und ständig) und alles, was Dir dazu einfällt:

  • Selbstständigkeit bedeutet, selbst ständig im Einsatz zu sein.
  • Ich kann nur erfolgreich sein, wenn ich ranklotze.
  • In meinem Business bin ich der Dreh- und Angelpunkt.

Vielleicht weißt du schon, dass es sich hierbei um Glaubenssätze handelt!? Spür mal in dich rein: Glaubst du das? Und was kommt dann? Vielleicht bemerkst du einen Widerstand, vielleicht möchtest du den Kopf schütteln, vielleicht kommt Wut oder Trotz auf. Wenn deine jetzige Situation einem der Sätze entspricht und du entdeckst, dass selbst und ständig tatsächlich eine Rolle für dich spielt, kann das starke Gefühle auslösen.

Das liegt daran, dass wir Sätze und Wertvorstellungen (wie die oben genannten) schon in unserer Kindheit entwickeln. Sie werden von Eltern, Lehreren, dem näheren Umfeld geprägt und begleiten uns dann ein Leben lang. Das heißt aber nicht, dass sie auch ein Leben lang gültig sein müssen – schließlich entwickeln wir uns und machen eigene Erfahrungen.

Überprüfe mal für dich:

  • Kannst du selbstständig sein, ohne selbst und ständig zu arbeiten?
  • Ist Erfolg für dich auch vorstellbar, wenn du dir Pausen und Auszeiten nimmst?
  • Gibt es jemandem, dem du dein Business (oder einzelne Bereiche) anvertrauen würdest?

Überraschende Antworten auf diese Fragen haben meine Kunden vor allem dann, wenn sie sie nicht nur mit dem Kopf angehen, sondern sich einen ruhigen Moment nehmen und wirklich ins Spüren kommen.

Schluss mit selbst und ständig! Wie du für dein Business brennst ohne auszubrennen

Für deine Sache brennen kannst du nur solange, wie du nicht ausbrennst. In diesem Artikel haben wir mit dem Vorurteil von selbst und ständig aufgeräumt und du hast erfahren,

  • dass du nur erfolgreich sein kannst, wenn du auf die wichtigste Ressource in deinem Unternehmen achtest: auf dich selbst.
  • dass du momentan vielleicht viele Aufgaben und Verantwortlichkeiten übernimmst, um die sich auch andere kümmern könnten – eine mögliche Entlastung für dich.
  • dass die Vorstellung von selbst und ständig tief in unserer Kindheit verankert ist, du dir heute als Erwachsener aber die Erlaubnis geben kannst, dein Business mit Leichtigkeit und Gelassenheit anzugehen.

Und jetzt interessieren mich deine Erfahrungen:

Wie sehr bestimmt dich „selbst und ständig“ in deinem Business und Leben? Und was kannst du heute noch daran verändern?

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Ich helfe Experten der Kreativbranche, ihre Talente und Fähigkeiten ungebremst zu entfalten und damit in der Welt wirklich etwas zu bewegen – egal wer oder was gerade stresst.
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