Ostern: Zeit für positive Veränderungen

Eigentlich wollte ich gestern einen Artikel zum Thema „Stressbewältigung“ veröffentlichen. Doch irgendwie schien mir dafür aber nicht der richtige Zeitpunkt zu sein. Wahrscheinlich war ich schon dabei, herunterzufahren und mich innerlich auf eine ruhige Osterzeit vorzubereiten. Weg von den berufspraktischen, „harten“ Themen, hin zu Innenschau und Meditation.

Daher lade ich Dich heute ein, mit mir einen ganz neuen Blick auf Ostern zu werfen: eine wichtige Zeit für positive Veränderungen.

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Warum eigentlich Ostern?

Obwohl ich nicht religiös bin, ist Ostern für mich eine besondere Zeit. Dass es vielen Menschen so geht, liegt wohl vor allem daran, dass Ostern einen wirklichen Einschnitt in den normalen Arbeitsalltag bedeutet. Schließlich haben wir zwei Tage frei (Karfreitag, Ostermontag), können aus der Jobroutine für vier ganze Tage heraustreten und in die Ruhe kommen. Wir verlassen die Berufswelt und widmen uns ganz unserer privaten Lebenswelt, treffen uns mit Familie und Freunden zum Osterbrunch, verstecken oder suchen Eier, beschenken Kinder. Vier Tage lang haben wir die Gelegenheit, vom Stress der Arbeit Abstand zu gewinnen und die eigenen Gedanken zu lockern.

Die gewohnte Hektik weicht einer ungewohnten Stille.

Einen Einschnitt stellt schon Karfreitag dar, zumindest hier in Köln. Es dürfen nämlich keine Partys oder andere laute Veranstaltungen stattfinden. Und das wird sogar kontrolliert. Es sind auch wesentlich weniger Menschen unterwegs und die gewohnte Hektik der Straße weicht einer ungewohnten Stille.

Und dann stellt Ostern auch das Ende der Fastenzeit dar. Vielleicht hast Du in den letzten Wochen auch gefastet!? Egal ob intensiv mit Saftkur, Heilfasten, etc. oder dem Verzicht auf Kaffee, Zucker, Süßigkeiten – Fasten bewirkt positive Veränderungen in uns. Wir halten eine lange Zeit durch, verabschieden uns von Gewohnheiten und entwickeln ein neues Körperbewusstsein. Nun, im Fastenbrechen, schließen wir mit der Zeit der Reduktion und des Verzichts ab. Wenn Du gefastet hast, gehst Du vielleicht auch einem neuen Gefühl raus für das, was Du aus dem Außen zu Dir nimmst, seien es Süßigkeiten oder der Stress des Alltags.

Ostern als Zeit für positive Veränderungen?

Ostern ist vor allem eine Zeit für für positive Veränderungen wegen des religiösen Hintergrunds. In der christlichen Tradition ist Ostern das Fest, an dem Jesus gestorben und auferstanden ist. Die Leidensgeschichte Jesu gipfelte in der Verzweiflung seiner Anhänger, die Identifikationsfigur (und damit die Hoffnung auf eine bessere Zukunft) verloren zu haben. Und dann kommt die erlösende Botschaft: Jesus ist auferstanden und aufgefahren, es gibt den neuen Hoffnungsschimmer am Horizont, dass man doch auf dem Weg in eine positive Zukunft ist. Die christliche Ostergeschichte birgt großes transformatives Potenzial, in der starke Kräfte wie Tod und Auferstehung letztlich positive Veränderungen zur Folge haben.

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Noch stärker und symbolisch noch schöner finde ich die Geschichte in der jüdischen Tradition. Hier feiert man nicht Ostern, sondern Pessach, eines der wichtigsten Feste im Judentum. Hier geht es um den Ausgang aus der Versklavung in Ägypten. Moses befreit sein Volk und führt es ins gelobte Land. Die große Zeit des Leidens ist zu ende und die Menschen gehen einer glücklichen Zukunft entgegen.

Kann Ostern auch für Dich eine Zeit für positive Veränderungen sein? Eine Zeit, in der Du zu Dir kommst, in die Ruhe, die Dir jetzt abseits des gewohnten Alltags zur Verfügung steht? Hör’ mal in Dich rein und spüre nach, worunter Du in letzter Zeit gelitten hast. Welche Streitigkeiten im Arbeitsleben stören Dich? Welche Arbeiten machen Dir keinen Spaß? Welche Perspektive fehlt Dir? Und: Was sind die positiven Veränderungen, die Du erleben möchtest? Woran möchtest Du nach Ostern arbeiten? Wo möchtest Du hinblicken? Was ist Dein positives Ziel?

Deine Zeit der Einkehr

Ostern ist eine Zeit, in der viele Familienrituale stattfinden, vom Karfreitagsessen bis zum Ostermontagsspaziergang. Wo kannst Du Dir in den vier Tagen Zeit schaffen, um in die Ruhe zu kommen und Deine aktuelle Transformation zu betrachten? Vielleicht gelingt es Dir mit einer kurzen Meditation am Morgen, gleich nach dem Aufstehen, oder am Abend, direkt vor dem Schlafengehen? Das sind Zeiten, die man immer zur Verfügung hat und wo Dir anderes nicht so leicht in die Quere kommt. Setz’ Dich hin, hör’ in Dich rein und überleg’ Dir, welche positiven Veränderungen Du gerade anstößt.

So abstrakt und symbolisch möchte ich das heute stehen lassen. Frohe Ostern!

Und jetzt bist Du dran: Was unternimmst Du von Freitag bis Montag? Wie schaffst Du Dir kleine Zeitinseln für Dich und Deine Innenschau?

Was bedeutet Ostern für Dich?

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