Wie ich mehr Zeit für mich fand (und sogar produktiver wurde)

Heute geht’s hier mal um mich. ;) Wo ich Dir sonst verrate, wie Du Deinen Alltag gelassener gestaltest, will ich heute meine eigene Entwicklung mit Dir teilen. Vor allem möchte ich Dir zeigen, wie ich es geschafft habe, mehr Zeit für mich zu finden und dabei sogar produktiver zu werden.

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Ausreichend Zeit für sich und die eigenen Bedürfnisse zu finden, ist im turbulenten Alltag nicht immer leicht. Das sehe ich heute bei meinen Kunden und so ging es mir früher auch selbst. Da gab es für mich immer ein Webinar zu besuchen oder einen Social Media Post fertigzumachen. Und es gab auch immer eine Kollegin, der ich mit ihrer Website half, oder einen Kumpel, dem ich beim Umzug anpackte.

In meinem Wochenrückblick, den ich immer sonntags mache, hatte ich notiert: „Diese Woche war ziemlich voll. Nächste Woche will ich mir mehr Zeit für mich nehmen.“ Dieses Statement wiederholte sich Woche um Woche, doch die Zeit für mich fiel immer wieder hinten runter. Hast Du das auch schon mal erlebt?

Ich wollte wirklich runterkommen und mir eine Auszeit nehmen. Zum einen, weil ich aus meiner Ausbildung und meiner eigenen Geschichte wusste, wie wichtig das ist. Zum anderen, weil es einfach mein tiefer, sehnlicher Wunsch war, für einen Moment mal loszulassen und zu entspannen.

Warum fiel mir das Entspannen so schwer?

Warum hab ich das dann nicht getan? Bei meinen Kunden sehe ich heute die gleichen Hinderungsgründe, die mich damals zurückgehalten haben.

Zuallerst war da die Angst: wenn ich mir mehr Zeit für mich nehme, dann bin ich faul. Ich nutze die begrenzte Zeit nicht, die mir zur Verfügung steht (begrenzt durch den Arbeitstag, die Woche, das Jahr; aber auch durch unsere Lebensspanne). Ich befürchtete, das Potenzial meiner Existenz nicht richtig zu nutzen. Genau deshalb hab ich zu viel gearbeitet und mir zu wenig Zeit für mich genommen.

Es stand zu viel auf meiner Aufgabenliste und am Ende des Tages hatte ich das Gefühl, nichts geschafft zu haben.

Auch war ich davon überzeugt, auf etwas anderes verzichten zu müssen, wenn ich mir mehr Zeit für mich nähme. Klingt ja erstmal logisch: Wenn ich eine Stunde spazieren gehe, kann ich keine neue Podcast-Folge aufnehmen. Wenn ich mir eine ausführliche Mittagspause nehme, kann ich nicht an dem Webinar teilnehmen, das mittags stattfindet. Diese Bredouille, in der wir oft stecken, hat bei mir damals dazu geführt, dass zu viel auf meiner Aufgabenliste stand und ich am Ende des Tages das Gefühl hatte, nichts geschafft zu haben.

Und was denken eigentlich die anderen, wenn ich die Arbeit Arbeit sein lasse? Im Rückblick muss ich zugeben: die „Vergleicheritis“ hatte mich stark im Griff. Bei mir waren es vor allem meine Kollegen, die so energisch unterwegs waren und ständig zu arbeiten schienen. Was denken die, wenn ich meinen Tag gelassener gestalte? Und kann ich dann überhaupt so erfolgreich sein wie sie? Diese Gedanken haben mich lange davon abgehalten, mir Pausen und Auszeiten zu gönnen.

Wir können nur produktiv sein, wenn wir entspannen

Wie habe ich es also geschafft, mehr Zeit für mich zu finden und dabei sogar produktiver zu werden? Die Erfahrungen, die mir damals geholfen haben, sind auch die Tipps, die ich heute meinen Kunden mit auf den Weg gebe.

Hilfreich war und ist für mich zuallererst die Überlegung, was mir wichtig ist und wofür ich lebe. Klar, mit meiner Tätigkeit als Gelassenheits-Coach verfolge ich eine Mission – und der will ich mich voll widmen. Genauso wie ich mir erlaube, die Arbeit voll auszukosten und in ihr aufzugehen, kann ich mir grundsätzlich auch erlauben, Zeit für mich voll zu genießen und mich wohlzufühlen.

Tatsächlich bedingt das Eine sogar das Andere: Nur wenn ich mir Zeit für mich nehme, entspanne und Kraft tanke, kann ich auch für andere da sein: für meine Kunden, für meine Freunde. Und andersherum: Nur wenn ich in meiner Arbeit voll aufgehe und sie gerne mache, kann ich mein Leben auskosten und meine Lebenszeit genießen.

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Für mich stellte sich heraus, dass ich gar nicht unproduktiv war, wenn ich mir mehr Zeit für mich nahm. Ganz im Gegenteil: Ich bin sogar produktiver, kreativer, stärker geworden, weil ich wusste, was wichtig war und dadurch in meiner Arbeit voll da sein konnte.

Du musst also überhaupt keine Angst haben, unproduktiv zu sein, wenn Du Dir Zeit für Dich nimmst. Sondern, weil Du Dir diese Zeit nimmst, wirst Du an Produktivität dazugewinnen.

Weißt Du in jedem Moment, was Dir wichtig ist?

Auf dieser Grundlage ist es mir leichter gefallen, Prioritäten zu setzen; mich bewusst zu entscheiden, was gerade wichtig war. Für den Spaziergang und gegen das Webinar. Oder dafür, einer Kollegin zu helfen, und dagegen, zehn Minuten Pause zu machen. Egal, ob ich mich für die Arbeit und für andere entschieden habe oder für Entspannung und Zeit für mich – es war plötzlich eine bewusste Entscheidung.

Wenn Du Dich in Deinem Leben oft für alles andere entscheidest, aber nicht für Dich, dann möchte ich Dir etwas mit auf den Weg geben: Nur weil das Angebot an Webinaren, Fachtagungen und Arbeitsaufgaben groß ist, nur weil die Nachfrage von Kollegen und Freunden da ist, musst Du sie nicht wahrnehmen. Du entscheidest in jedem Moment, ob Du Dir mehr Zeit für Dich nehmen willst oder nicht.

Du entscheidest in jedem Moment, ob Du Dir mehr Zeit für Dich nehmen willst oder nicht.

Hast Du Lust, daraus eine Challenge zu machen? Dann achte diese Woche mal auf die kleinen Momente in Deinem Alltag, in denen Du Dich für oder gegen Dich entscheidest. Bei dieser Aufgabe geht es noch nicht darum, die Entscheidung öfter für Dich zu treffen oder einen Ausgleich zwischen beidem zu finden. Es geht nur darum wahrzunehmen, wie oft Du Dich im Alltag entscheiden musst, wie Du Deine Zeit investierst.

Genauso habe ich es geschafft, auf gar nichts zu verzichten, um mehr Zeit für mich zu finden. Sondern ich habe sogar mehr erledigt, weil ich mich ganz bewusst für die richtigen Dinge entschieden habe – und immer voll hinter meinen Entscheidungen stehen konnte.

Wieso mir egal ist, was die anderen machen

Früher hab ich natürlich auch andere gesehen, die ständig zu arbeiten schienen, was mich oft davon abhielt, mir Auszeiten zu erlauben. Heute (mit mehr Abstand und Erfahrung) weiß ich, dass viele der Kollegen, mit denen ich mich damals verglichen habe, von der Bildfläche verschwunden sind, weil sie das hohe Tempo nicht lange durchhalten konnten. Bei den anderen hat sich herausgestellt, dass sie ein unrealistisches Bild von sich gezeichnet haben – über Hörensagen und Social Media kriegen wir eben doch immer nur einen verzerrten Eindruck der Realität.

Heute lass ich mir meine Pausen und Auszeiten nicht mehr von anderen diktieren, sondern ich entscheide selbst, wann ich sie brauche. Wie geht’s Dir: Glaubst Du, dass Du mit anderen mithalten musst und versetzt Dich das oft in Stress? Dann hör mal in diese Podcast-Folge rein. Dort gebe ich viele Beispiele dafür, wie so ein verzerrtes Bild der Realität entsteht.

Anders als Angestellter in einem Unternehmen bist Du als Solounternehmer oder Selbstständiger die wichtigste Person in Deinem Business und in Deinem Leben. Du kannst nur etwas leisten und für Deine Kunden da sein,

  • wenn Du Dir Zeit für Dich nimmst und dadurch voll in Deiner Kraft bist,
  • wenn Du die richtigen und wichtigen Dinge priorisierst und
  • wenn Du selbstbestimmt vorangehst.

Wie ich mehr Zeit für mich fand (und sogar produktiver wurde)

Als ich erkannt hatte, wie wichtig es ist, mir mehr Zeit für mich zu nehmen, gerade um produktiv zu sein, da war fiel mir das plötzlich ganz leicht. Und hier kommt mein Zusatz-Tipp: Zeit für Dich braucht keinen Urlaub, kein Schweigekloster und noch nicht mal einen freien Tag. Sie braucht nur die Entscheidung, in Deinem Alltag immer wieder auf Dich zu hören und nach Deinen Bedürfnissen zu handeln.

Ein super Einstieg, um Deine Intuition zu stärken und Dir ganz kurze Momente Zeit für Dich zu nehmen, ist mein Gelassenheits-Kick. Das ist eine kurze Audio-Übung, mit der Du sofort entspannst und neue Kraft tankst, um wieder fokussiert zu arbeiten.

Ich wünsche Dir viel Freude dabei, diese Woche mal zu beobachten, wie Du Dich in Deinem Alltag entscheidest und ob es Dir vielleicht sogar gelingt, Dir etwas mehr Zeit für Dich zu erlauben. Teile Deine Erfahrungen gerne in den Kommentaren.

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