Der Kunde ist König

Obwohl wir ins eigene Business starten, um mehr Freiheit und Entfaltung zu erfahren, handeln die meisten von uns getreu dem Motto „Der Kunde ist König“ und setzen jeden Wunsch ihrer Auftraggeber um – sei er noch so banane.

Wenn du die Schnauze voll davon hast und endlich die Arbeit machen willst, die dir wirklich am Herzen liegt, dann verrate ich dir hier drei Tipps, mit denen du zukünftig deine eigenen Wünsche ernst nimmst und deinen Kunden Einhalt gebietest.

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Im Coaching bin ich immer wieder überrascht, denn obwohl wir Selbstständige und Freiberufler ins eigene Business starten, um mehr Freiheit zu haben, mehr mitgestalten zu können und unsere eigenen Entscheidungen zu treffen, enden wir dann doch oft da, dass wir unseren Kunden jeden Wunsch von den Lippen ablesen – getreu dem Motto: der Kunde ist König.

Doch wenn unser Kunde ein König ist, verstehen wir uns als Untertan. Es ist eine Sache, dem Auftraggeber Respekt zu zollen, und eine andere, ihm in Ehrfurcht zu begegnen und in Angst vor seiner Großartigkeit zu erstarren.

Wenn dein Kunde König ist, bist du sein Untertan.

Denn das passiert dann oft: Wir erledigen Aufgaben, die außerhalb unserer Expertise liegen oder erledigen Seitenprojekte, die weder verhandelt noch berechnet werden. Eine Zeit lang löst das Energie aus und wir geraten in einen Arbeitsrausch, in dem auch gute Ergebnisse entstehen.

Auf lange Sicht macht das aber unzufrieden, weil wir letztlich Dinge umsetzen, von denen wir nicht überzeugt sind, was wiederum zu schlechteren Ergebnissen führt und auch die Beziehung zum Kunden strapaziert.

Wenn du dich hier irgendwo wiederfindest bei dieser Haltung – der Kunde ist König – und dich dabei ertappt fühlst, dass du manchmal Dinge umsetzt, die du eigentlich gar nicht tun willst, dann hab ich heute drei Tipps, drei Anregungen für dich mitgebracht.

1) Verbinde dich mit deiner Mission

Ich wette, du hast dich nicht selbstständig gemacht, um deinen Kunden jeden Wunsch zu erfüllen. Du hast dich wahrscheinlich selbstständig gemacht, weil du eine Vorstellung davon hattest, was du in der Welt mit deiner Arbeit bewegen und bewirken wolltest. Genau damit kannst du dich wieder verbinden.

Setz dich einfach mal hin und schreib das auf:

  • Warum hast du dich selbstständig gemacht?
  • Was war dein Antrieb?
  • Was wolltest du, was willst du mit deiner Arbeit erreichen?

Und vielleicht kannst du das sogar kondensieren in eine knackige Formel, in in einzelnes Wort, und dir irgendwo aufhängen, sodass du das immer in deiner täglichen Arbeit siehst.

2) Nimm dir Bedenkzeit

Wenn das Telefon klingelt oder die E-Mail von deinem Auftraggeber im Posteingang landet, heißt das nicht, dass du dich sofort hinsetzen und alles umsetzen musst. Frag dich doch erstmal:

  • Macht es überhaupt Sinn, was der da von mir verlangt?
  • Macht es Sinn für das Projekt an dem wir arbeiten (aus Sicht meiner Expertise)?
  • Macht es auch Sinn für mich, d.h. erfüllt das meine Erwartungen an die (Zusammen)Arbeit?

Klar: Ein gemeinsames Projekt ist immer auch mit Kompromissen verknüpft. Die Lösung ist also nicht, nur noch das zu machen, was du willst, und deinen Auftraggeber völlig außen vor zu lassen. ;) Aber die Lösung ist eben auch nicht, deine eigenen Bedürfnisse und Wünsche aus den Augen zu verlieren. Beziehe sie stattdessen in deine Entscheidungen mit ein. Bedenkzeit gibt dir dafür den nötigen Raum.

3) Zeig deine Expertise

Was passt am Wunsch von König Kunde und was passt nicht? Wo sind Chancen, wo sind Grenzen (die du aus deiner Expertise siehst)? Zeig das und kommuniziere es gegenüber deinem Auftraggeber!

Als Selbstständige, als Freiberufler, als Experten ist es auch unsere Aufgabe, Führung zu übernehmen, den Kunden ein Stück weit zu moderieren und ihm zu helfen, die beste Lösung zu finden.

Du kannst Führung übernehmen und deinen Kunden moderieren.

Diese Haltung motiviert dich wieder für deine Arbeit und hilft dir, auch schwierigen Kunden und ihren Wünschen souverän zu begegnen. So lässt du die Überzeugung, der Kunde ist König, ein für alle Mal los.

Und wenn du merkst, dass sie bei dir noch hartnäckig festsitzt und es dir schwer fällt, deine Kunden auch mal in die Schranken zu weisen, dann melde dich für meine kostenfreie E-Mail-Serie an. Dort zeige ich dir, wie du deinen eigenen Bedürfnisse entsprechend handelst und gegenüber Kunden souverän auftrittst:

Weniger ärgern, mehr erreichen!

Hast du Auftraggeber, die dich unter Druck setzen? Die sich ständig einmischen und viel zu viel fordern? Oder solche, dich machen lassen, nur um am Ende alles zu kritisieren?

In meiner kostenfreien E-Mail-Serie verrate ich dir, wie du trotz nerviger Kunden dein kreatives Talent zur Blüte bringst und mit deiner Arbeit in der Welt wirklich etwas bewegst.

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Ich helfe Experten der Kreativbranche, ihre Talente und Fähigkeiten ungebremst zu entfalten und damit in der Welt wirklich etwas zu bewegen – egal wer oder was gerade stresst.
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