Wie bleibe ich kreativ trotz Kunden?

Wie bleibe ich kreativ trotz Kunden? Die kurze Antwort ist: indem du den Rahmen des Möglichen sprengst. Wie das genau geht, verrate ich im folgenden Video und Artikel:

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Hey,

hattest du auch schon mal mit Kunden zu tun, die einfach nicht mit dir mitgehen wollten? Vielleicht haben die sich eine sehr konservative gestalterische Lösung gewünscht oder dich gebeten, das Design von einem Mitbewerber zu kopieren, und jeder deiner kreativen Vorstöße wurde abgelehnt oder eingedampft …

Jetzt könnte ich dir erzählen, dass du dich auch im „Rahmen des Möglichen“ entfalten kannst, dass es auch eine kreative Challenge ist, kreativ trotz Kunden zu sein. Und vermutlich würdest du damit sogar eine Zeit lang ganz gut fahren.

Willst du dich aber wirklich kreativ entfalten und mit deiner Arbeit da draußen was bewegen, wird dir das vermutlich nicht reichen. Nein, du musst den Rahmen sprengen und deinen Kunden zeigen, was gestalterisch möglich ist. Drei Vorschläge habe ich dir dafür mitgebracht.

Lass dich nicht bremsen

Erster Vorschlag: Lass dich vom ersten Nein nicht aufhalten. Geb dich nicht so schnell geschlagen. Wenn du mit deinen Konzepten oder Entwürfen etwas Neues wagen willst, wird dein Kunde vermutlich erstmal mit Unsicherheit reagieren. Schließlich geht es hier um Zeit, Geld und Wirkung für den Kunden.

Vielleicht steht eure Zusammenarbeit auch noch nicht auf einer stabilen Vertrauensbasis. Aus der Unsicherheit auf Kundenseite kommt schnell wird ein Vorschlag schnell abgelehnt. Das heißt aber nicht, dass er nicht durchzusetzen wäre.

Akzeptiere das erste Nein nicht und überzeuge deinen Kunden.

Lässt du dich vom ersten Nein beeindrucken, wirst du immer nur im kleinen Rahmen gestalten. Deshalb solltest du das erste Nein erstmal nicht akzeptieren und als das sehen, was es ist: eine Unsicherheit auf Kundenseite. Überzeuge deinen Auftraggeber, warum es ein guter Weg ist, den du gehen willst. Schließlich bist du auch der Experte, das heißt du kennst dich in deinem Bereich viel besser aus als dein Kunde. Wenn du wirklich an deine gestalterische Idee glaubst, zeig ihm das. Bleib dran und überzeuge ihn davon, dass es die richtige Marschrichtung auch für seine Ziele ist.

Trag deine Werte mit Stolz

Zweiter Vorschlag: Steh für deine Kreativität ein. Dazu gehört zum einen, den Kunden von deiner gestalterischen Marschrichtung zu überzeugen, aber zum anderen auch, zu deiner Ehre und zu deinen Werten als Gestalter zu stehen. So kannst du beispielsweise ganz klar formulieren: „Ich kopiere keine Designs von Mitbewerbern.“

Das ist nur ein Beispiel für viele mögliche Werte, die dein gestalterisches Denken und Handeln ausmachen – vielleicht fallen dir noch andere Dinge ein, die dir wichtig sind. Werd dir dessen bewusst und dann steh dafür ein.

Werde dir deiner Werte als Gestalter bewusst und steh für sie ein.

Konsequent sein heißt dann schließlich auch, nicht jede Forderung zu erfüllen, sondern einem Kunden klar zu zeigen, welchen Weg ihr gemeinsam gehen könnt und welchen nicht. Und den Auftraggeber vielleicht loszulassen oder im nächsten Projekt nicht mehr mit ihm zu arbeiten, wenn eure Werte nicht zusammenpassen.

Such dir aus, wer passt

Dritter Vorschlag: Akquiriere bewusst. Zuerst wollte ich schreiben: „akquiriere aktiv“ – denn die meisten Gestaltenden, die ich kenne, akquirieren gar nicht. Sie bekommen ihre Aufträge über das Netzwerk, über Empfehlungen oder weil jemand ihr Portfolio gefunden hat. Ich weiß nicht, wie es bei dir ist; aber ich vermute, dass du noch nicht so viel aktive Akquise betrieben hast. Ich spreche jetzt jedoch von „bewusster“ Akquise, weil man die sowohl aktiv als auch passiv betreiben kann.

Für eine passive Akquise bedeutet das, dir genau zu überlegen, was du mit deiner Arbeit erreichen willst und mit welchen Kunden das möglich ist. Wenn du das weißt, kannst du klüger auswählen, welche Anfragen aus deinem Netzwerk du annimmst und welche Projekte du ablehnst. Hier geht es darum, nicht einfach alles zu machen, nur weil es an dich herangetragen wird.

Akquiriere bewusst, indem du auswählst, mit wem du arbeitest.

Bei der aktiven Akquise gehst du einen Schritt weiter und begibst dich da draußen auf die Suche nach spannenden Projekten, die deinen Anforderungen entsprechen und sprichst potenzielle Kunden an. Das ist die fortgeschrittene Variante. ;)

Kreativ trotz Kunden?

Diese drei Dinge werden dir dabei helfen, aus dem „kreativ trotz Kunden“ ein „kreativ mit Kunden“ zu machen. Wie kannst du meine drei Tipps in deinem Arbeitsalltag in die Praxis umsetzen? Ich freu mich, von dir zu hören.

Herzliche Grüße,
Patrik

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