Wie finde ich richtig geile Projekte?

Wie finde ich richtig geile Projekte? Die Antwort darauf kennst nur du.

Denn statt im Außen nach dem richtigen Vorgehen zu suchen, steht uns ins uns selbst alle Weisheit zur Verfügung, die wir brauchen. Im Video und Text weiter unten zeige ich dir zwei Übungen, mit denen du deine innere Weisheit anzapfen kannst.

Wie finde ich richtig geile Projekte? Video auf YouTube anschauen

Hallo!

Richtig geile Projekte, das sind für die Kreativen, mit denen ich arbeite, zum Beispiel:

  • Identity und Branding für ein Museum konzipieren,
  • den bestehenden Kunden endlich in die digitale Gegenwart holen oder
  • sich kreativ voll entfalten – ohne Budgetbeschränkung oder zeitlichen Druck.

Egal worum es sich dreht – und egal, was dein „richtig geiles Projekt“ ist, das du unbedingt machen willst – die Frage ist immer die gleiche:

„Wie finde ich richtig geile Projekte und wie komme ich da dran?“

Wenn wir unseren gewohnten Trott überhaupt verlassen und aus auf die Suche begeben, schauen wir meistens nach draußen. Wir fangen an zu recherchieren, wir sondieren die Branche, in der wir gerne arbeiten würden, oder wir gucken, was andere gemacht haben. Wir suchen nach dem richtigen Vorgehen; nach dem, was funktioniert.

Meistens endet das in einer nicht zu bewältigenden Komplexität und unser Versuch ist zum Scheitern verurteilt. Heute möchte ich dir vorschlagen, nicht da draußen in der Welt zu suchen, sondern mal bei dir selbst zu beginnen. Damit dir das schneller gelingt, habe ich zwei Tricks aus meiner Coaching-Praxis mitgebracht.

Coaching-Trick #1: Überwinde die reflexhafte Überforderung

Wenn du schonmal eine neue Branche sondiert oder zu einem spannenden Projekt recherchiert hast, kennst du vielleicht diesen Moment, wenn dir alles über den Kopf wächst. Meine Coachees fühlen sich dann überfordert, inkompetent und eingeschränkt. Einer hat sogar mal gefrustet ausgerufen: „Ich weiß es einfach nicht! Ich weiß nicht, wie ich da rankomme!“

Was würdest du tun, wenn du genau wüsstest, wie du an richtig geile Projekt rankommst?

Ich entgegne dann gerne: „Was würdest du denn tun, wenn du es wüsstest?“ Meine Coachees können damit erst mal gar nichts anfangen und müssen sich neu sortieren. Wunderbar! Die Frage irritiert und regt dazu an, die eigene Fantasie zu benutzen und kreativ zu werden – die zwei Dinge, die du wahrscheinlich am besten kannst.

Du kannst sie dir immer dann stellen, wenn dir Pläne über den Kopf wachsen und du dich in Nichtwissen und Überforderung suhlst. Versetz dich dann in eine Lage, in der du die Weisheit mit Löffeln gefressen hast und genau weißt, was zu tun ist.

Coaching-Trick #2: Dehne die zeitliche Perspektive aus

Wenn du merkst, dass dein Gehirn daran festhält, dass du es einfach nicht weißt (und du dich über die blöde Frage: „Wenn du es doch wüsstest …“ tierisch aufregst), hab ich noch einen zweiten Coaching-Trick für dich.

Statt dir vorzustellen, du wüsstest etwas, von dem du vielleicht überzeugt bist, dass du es eben nicht weiß, kannst du schauen, was sich in der zeitlichen Perspektive verändern würde. Befrag dazu einfach dein zukünftiges Ich:

  1. Versetze dich in deine Zukunft – drei oder fünf Jahre von heute, wenn du genau das machst, wonach du dich gerade sehnst.
  2. Stell dir vor, wie dich das spannende Projekt oder die wertschätzende Zusammenarbeit inspiriert, erfüllt und glücklich macht.
  3. Gib aus diesem Zustand heraus deinem früheren Ich einen Rat, was es zu tun hat.

Ich nutze das selbst oft für Themen, bei denen ich nicht weiter komme. Manchmal bin ich schockiert, wie hilfreich der Rat ist, den ich bekomme – und wie viel Weisheit in uns drinsteckt, die wir nur anzapfen müssen.

Warum das mehr ist als sich etwas auszudenken

Vielleicht gehörst du zu den Kreativen, die solche fantasievollen Übungen schätzen, aber ganz klar wissen, dass richtig geile Projekte davon alleine noch nicht kommen. Schließlich denken wir uns da ja nur was aus, oder? ;)

Versetz dich in eine Stimmung, die ungeahnte Möglichkeiten auftut.

Stimmt! Du zapfst hier deine Fantasie an. Aber du versetzt dich auch in eine Stimmung, in der du bereits erreicht hast, was du dir gerade so sehr wünschst. Du bekommst viele Ideen und stärkst deine Motivation. Und vielleicht entdeckst du sogar Möglichkeiten, richtig geile Projekte zu finden, die du bislang gar nicht auf dem Schirm hattest.

Was ist also der Nachteil daran, diese Übung einfach auszuprobieren und im besten Fall sogar auf neue Ideen zu kommen? Ich wünsche dir viel Spaß, deine eigene Weisheit anzuzapfen. Wenn du Lust hast, lass mich doch wissen, was du da rausgefunden hast.

Herzliche Grüße,
Patrik

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