Entrepreneurship: die „Unabhängigkeitsbewegung unserer Zeit“? – Interview mit Catharina Bruns

Als ich 2014 „Work is not a job“ las, steckte ich in einer unbefriedigenden Festanstellung. Die Autorin, Catharina Bruns, ermutigte mich dazu, darüber nachzudenken, was Arbeit eigentlich für mich bedeutet und welchen Sinn ich damit im Leben verwirklichen will. Heute, knapp drei Jahre später, stehe ich in der Selbstständigkeit und freue mich, Catharina zu einem Interview begrüßen zu dürfen.

Wir sprechen über den Unterschied zwischen „Job“ und „Arbeit“, die Prinzipien des Entrepreneurship und die gesellschaftlichen Voraussetzungen für erfolgreiches Unternehmertum. Viel Spaß beim Lesen!

Entrepreneurship: die „Unabhängigkeitsbewegung unserer Zeit“? – Interview mit Catharina Bruns

Patrik Frauzem: Hallo Catharina! Du bist vielgeladender Interviewgast, wenn es darum geht, Arbeit neu zu denken (und zu gestalten). Was ist Deine Botschaft und in welchem Moment Deines Lebens hast Du damit angefangen, sie zu verbreiten?

Catharina Bruns: Ich habe erst mit Ende zwanzig und ein bisschen Erfahrung aus verschiedenen Jobs begonnen eine eigene Definition von Arbeit und Erfolg vorzunehmen. Ich war damals angestellt, merkte aber schnell, dass mir Inhalte und Selbstbestimmung wichtiger sind, als alles, was die Rahmenbedingungen der Festanstellung mir bieten konnten.

Seither mache ich einen Unterschied zwischen „Job“ und „Arbeit“. Jobs sind für mich alles, was man für andere erledigt, Arbeit aber immer auch etwas, dass man für sich selbst tut. Ich habe also entschieden, etwas eigenes aufzubauen und dieser unternehmerische Weg ist automatisch zur Botschaft geworden. Ich habe ca. 2009 angefangen zu bloggen und über das Internet hat sich die Idee von „workisnotajob.“ schnell verbreitet. Die Botschaft ist simpel und hat damals viele angesprochen: Sie lautet ganz einfach: Arbeit ist nicht bloß Erwerbsarbeit oder ein „Job“, sondern Selbstausdruck und Gestaltungsmittel. Und nur wer selbst gestaltet, kann sich emanzipieren. Das ist der Punkt.

„Nur wer selbst gestaltet, kann sich emanzipieren.“

Dabei geht es gar nicht um eine Unternehmensgründung, sondern erstmal um eine unternehmerische Haltung zur Arbeit und Achtung vor dem, was man jeden Tag tut. Egal ob nun bezahlt oder nicht, egal ob Karriere oder Aushilfsjob, in kleinem oder großem Rahmen. Der Schlüssel zu mehr Arbeitszufriedenheit ist eben die Selbstbestimmung. Eine Binse, die man leider ständig wiederholen muss, weil wir einfach keine Kultur der Selbstständigkeit haben.

Patrik Frauzem: Arbeit lässt sich ja ganz verschieden gestalten: Als reiner Broterwerb, als klassische Horizontalkarriere im Konzern, als eigene Unternehmung, … Warum liegt Dir Entrepreneurship so am Herzen und welche Vorteile hat eine Selbstständigkeit gegenüber einer abhängigen Beschäftigung?

Catharina Bruns: Klar muss jeder für sich selbst wissen, was ihm seine Arbeit bedeuten soll und welche Arbeitskultur er damit unterstützt. Entrepreneurship hilft aber überall weiter und ist für mich die Alternative und Methode der heutigen Zeit. Wir reden immer über Freiheit und Selbstbestimmung in der Arbeit und trotzdem kultivieren wir die etablierte Angestelltenkultur weiter, die „New Work“ auf Home Office und schicke Büros mit Sofalandschaft reduziert. Natürlich gibt es verschiedene Auffassungen darüber, was Entrepreneurship eigentlich ist, aber ich gehöre zu denen, die es nicht nur in der Start-up Szene verorten, sondern ich gehe davon aus, dass jeder, der will, die Prinzipien erlernen und anwenden kann. Es kann vielleicht nicht jeder gründen, aber jeder kann Initiative ergreifen. Darum geht es. EntrepreneurIn ist für mich, wer in der Lage ist mehr aus dem zu machen, was er schon hat und kann. Wer ein Problem hat oder Bedürfnis in seinem Umfeld erkennt und es nicht nur für sich, sondern gleich für alle löst. Dazu muss man nicht zwingend gründen, es geht zunächst um eine Denk- und Handlungsprinzip.

„Ich gehe davon aus, dass jeder, der will, die Prinzipien [des Entrepreunship] erlernen und anwenden kann.“

Und ich bin überzeugt, wir können heute viel mehr mitmischen, was Gesellschaft, Arbeit und Wirtschaft angeht. Für Unternehmer ist natürlich Unabhängigkeit ein weiterer wichtiger Faktor. Für sich selbst sorgen zu können, sein Geschäftskonzept am Markt bestätigt zu sehen, ihn ein Stück weit mitzugestalten und die Resonanz von Kunden – darin steckt eine große Arbeitszufriedenheit und persönliches Entwicklungspotenzial. Und es macht Spaß! Die Gesellschaft braucht außerdem überall neue Konzepte – je mehr Menschen sich selbst zuständig fühlen, mit ihren Werten und unternehmerisch Lösungen erarbeiten und anbieten, desto besser.

Patrik Frauzem: Und, mal rein hypothetisch, welche Vorteile hat eine abhängige Beschäftigung gegenüber der Selbstständigkeit? ;)

Catharina Bruns: Arbeitnehmer zu sein, bringt in Deutschland natürlich viele Vorteile. Das gesamte Sozialversicherungssystem ist auf den „Normalarbeitsplatz“ ausgerichtet, Steuer- und Rentenbeiträge gehen automatisch von der Gehaltsabrechnung ab, es gibt kein Problem bei der Suche einer Mietwohnung, „angestellt“ kann man in jedem Formular ankreuzen, niemand denkt du bist verrückt oder wirst vielleicht „scheitern“, niemand muss verstehen, was du eigentlich machst, solange du nur irgendeinen Job mit kryptischem Titel hast bist du „normal“ und je besser der Job sich anhört, desto weniger skeptisch sind die Leute, denn alle glauben, du hast es geschafft.

„Die Festanstellung schafft beste Voraussetzungen, um risikolos nebenberuflich an seiner eigenen Idee zu arbeiten und sie ausgiebig am Markt zu testen, bevor man kündigt.“

Es gibt eine Reihe von Dingen, die für Selbstständige umständlicher sind, erst recht wenn man sich seine Arbeit selbst ausgedacht hat. Die Planbarkeit und die relative Sicherheit eines Jobs wünschen sich natürlich auch die meisten Leute – mit einem funktionierenden Unternehmenskonzept lebt es sich allerdings auch nicht so unsicher, wie viele annehmen. Allerdings kann man sich als Selbständiger kaum in einer Routine vergraben oder auf Lorbeeren ausruhen und muss sich immer weiterentwickeln. Abhängig beschäftigt zu sein, hat natürlich noch einen weiteren unschlagbaren Vorteil: Die Festanstellung schafft beste Voraussetzungen, um risikolos nebenberuflich an seiner eigenen Idee zu arbeiten und sie ausgiebig am Markt zu testen, bevor man kündigt. Und das rate ich auch jedem. Die Selbstständigkeit ist nicht witzig, wenn man kein funktionierendes Geschäftskonzept hat.

Patrik Frauzem: In letzter Zeit scheinen mir der „Ausstieg aus dem Hamsterrad“ und „kreatives Entrepreneurship“ Credo einer ganzen Generation zu sein. Braungebrannte 20-Jährige erzählen uns in ihren Videos vor Südseekulissen oder Traumvillen vom schnellen Erfolg mit wenig Aufwand. Erlaubst Du uns einen Einblick in Deinen UnternehmerInnen-Alltag? Wie sieht modernes Entrepreneurship wirklich aus?

Catharina Bruns: Diese Feststellung ist bemerkenswert. Ich glaube nicht, dass es von diesen „braungebrannten 20-Jährigen“ wirklich so viele gibt. Viele möchten hierzulande zwar aus dem Hamsterrad aussteigen, die Zahl der Selbstständigen wächst aber nicht signifikant. Wir haben keine Kultur der Selbstständigkeit, sonst gäbe es ja die ganze Hamsterradrhetorik gar nicht. Und nur weil ein paar digitale Nomaden von Bali aus vorleben, dass es auch noch was anderes gibt, würde ich noch lange nicht von einem Credo irgendeiner Generation in Deutschland sprechen.

„Ich halte übrigens nichts von schnellen Erfolgsversprechen, gekoppelt an minimalen Arbeitsaufwand.“

Entrepreneurship bringt viele Möglichkeiten der Ausgestaltung und ortsunabhängig zu leben und zu arbeiten, ist nur eine davon. Ich halte übrigens nichts von schnellen Erfolgsversprechen, gekoppelt an minimalen Arbeitsaufwand. Das sind so Geschäftsmodelle für sich, Menschen glauben zu machen, reich werden ginge von der Hängematte aus. Das gelingt vielleicht einer handvoll Leuten, ist aber kaum ein seriöser Ratschlag und niemand den ich kenne, der als digitaler Nomade wirklich Geld verdient, behauptet das wäre wie von selbst gegangen.

Photo Catharina Bruns

Ich selbst habe mich in den Jahren nachdem ich gekündigt habe langsam freigeschwommen, habe die Entwicklung von der Soloselbstständigkeit zum Entrepreneurship und Unternehmensgründung vollzogen und mich kontinuierlich weiterentwickeln müssen. Das hat Jahre gedauert und ich bin sicher nicht in irgendeiner Form „fertig“ mit meiner Entwicklung – das schätze ich auch, ständige Weiterentwicklung erwarte ich von meinem Leben. Alle meine Projekte sind mit den Prinzipien des Entrepreneurships aufgebaut, auch wenn ich damals gar nicht bewusst systematisch herangegangen bin. Es erschien mir einfach logisch. Also mit wenig Ressourcen, arbeitsteilig in der Umsetzung, mit Geschäftskonzepten, die zur eigenen Persönlichkeit, eigenen Stärken und dem Lebensentwurf passen. Der Erfolg stellt sich aber erst ein, wenn man etwas anbietet, was die Menschen da draußen auch betrifft.

„Mein heutiger Arbeitsalltag lässt viel Platz für alles, was mir abseits der Arbeit wichtig ist – aber alles was ich tue, wirkt sich in irgendeiner Form auf meine Arbeit aus.“

Mein heutiger Arbeitsalltag lässt viel Platz für alles, was mir abseits der Arbeit wichtig ist – aber alles was ich tue, wirkt sich in irgendeiner Form auf meine Arbeit aus. Jede Begegnung, jede Unterhaltung, alles was ich erlebe fließt ein und daher trenne ich auch Arbeit nicht vom Restleben. Meine verschiedenen Projekte leben von kreativer Arbeit, es gibt aber auch viel Administratives zu tun. Meine Co-Gründerin Sophie Pester und ich ergänzen uns inhaltlich perfekt und Arbeit ist schon lange nicht mehr bloß ein „Job“.

Patrik Frauzem: Unter selbstständigen Kreativen, Programmierern, usw. gibt es ja bereits das Phänomen des „digitalen Prekariats“, einer neuen Arbeiterklasse, die als selbstversicherte Einzelkämpfer von Auftrag zu Auftrag springen und kaum genug verdienen, um für sich zu sorgen. Wann wird kreatives Unternehmertum zur Gefahr und was müssen wir als Einzelne und als Gesellschaft tun, damit mehr Menschen von ihren wertvollen Ideen leben können?

Catharina Bruns: In der Tat sind viele Kleinunternehmer und Soloselbstständige in sehr schwieriger Lage. Für mich hat das so genannte kreative Prekariat allerdings nichts mit Selbstständigkeit zu tun. Wer sich selbst ausbeutet, oder sein Geschäftsmodell subventionieren lassen muss, ist nicht selbstständig genug. Ein wichtiger Unterschied zwischen herkömmlicher Selbstständigkeit und Entrepreneurship ist ja, dass letzteres ein kreatives Konzept zur Grundlage hat, und eben nicht z. B. in abhängiger Auftragshaltung verbleibt. Spätestens wenn es nicht reicht von Aufträgen zu leben, muss man sich vom „Kreativen“ zum Unternehmer entwickeln und ein Konzept erarbeiten, ein eigenes Angebot und Produkt, dass sich abhebt, ein Problem löst, eine bessere Alternative ist, ein Bedürfnis stillt und sein Angebot ausbauen – oder einen besseren Job finden.

„Wer sich selbst ausbeutet, oder sein Geschäftsmodell subventionieren lassen muss, ist nicht selbstständig genug.“

Zur Selbstständigkeit gehört es ökonomisch mündig zu sein. Das hat nichts damit zu tun, sich dem Markt anbiedern zu müssen – sondern damit ihn mitzugestalten, anstatt weiterhin nach Vorgabe und Bedingungen anderer zu arbeiten oder zu meinen, wenn ich einen eigenen Laden habe, dann kommen schon Kunden. In erster Linie ist es also Aufgabe des Einzelnen, ein tragfähiges Geschäftskonzept zu erarbeiten. Jeder Job ist besser, als eine Selbstständigkeit ohne Geschäftsmodell.

Weniger ärgern, mehr erreichen!

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Natürlich wäre auch eine Aufwertung und höhere Akzeptanz selbstständiger Arbeitsmodelle von Seiten der Politik und entsprechende Reformen der Sozialversicherungssysteme notwendig. Aber darauf würde ich nicht warten. Der Ruck muss aus der Zivilgesellschaft (WählerInnen!) kommen, die über ihre Lebensentwürfe zeigt, wir wollen anders arbeiten.

Patrik Frauzem: Gemeinsam mit Sophie Pester hast Du auf „Work is not a job“ noch eins draufgesetzt. In Eurem Buch „Frei sein statt frei haben“ skizziert Ihr den Weg in die Selbstständigkeit ganz konkret. Warum war es Euch wichtig, eine „Anleitung“ nachzuliefern?

Catharina Bruns: Ich schreibe ja sehr ausführlich darüber wie wichtig es ist, ohne Anleitung arbeiten zu können. Diese Kultur des „Angeleitetseins“ hat ja dazu geführt, dass den Leuten die Selbstständigkeit so schwer fällt. Mit dem Feedback zu dem ersten Buch und meiner Arbeit insgesamt wurde es mir immer wichtiger, noch mal deutlicher und konkreter zu werden. Entrepreneurship könnte die Unabhängigkeitsbewegung unserer Zeit sein – nur sieht es kaum jemand! Gleichzeitig fühlen sich viele nicht zufrieden in ihren Jobs, bleiben unter ihren Möglichkeiten und könne ihre Ideen nicht verwirklichen.

„Entrepreneurship könnte die Unabhängigkeitsbewegung unserer Zeit sein – nur sieht es kaum jemand!“

Ich weiß wie schlecht man sich im falschen Job fühlt, und wie Entrepreneurship das ganze Leben und arbeiten verändern kann. Wenn ich also mit meiner Arbeit jemanden positiv inspirieren kann, dann ist es gut. Aber niemand sollte sich in die Selbstständigkeit werfen, um dann festzustellen, das sie einen ins Prekariat befördert. Das hat mit Freiheit überhaupt nichts zu tun. Um das zu vermeiden, braucht es unbedingt ein kreatives Konzept. Die wichtigste Arbeit in der Selbstständigkeit ist die Arbeit am Unternehmenskonzept.

Patrik Frauzem: Ich bin total gespannt, was in nächster Zeit von Dir/Euch kommt! Welche Pläne für 2017 magst Du schon mit uns teilen?

Catharina Bruns: Tatsächlich arbeiten wir gerade an einem neuen Projekt, das die Thesen unsere Bücher noch einmal konkreter und individuell in die Realität bringen soll. Mit Happy New Monday wollen wir die Prinzipien des Entrepreneurships vermitteln und Selbstständige zu Entrepreneuren machen, aber auch mehr unternehmerische Kreativität in Teams bringen.

Außerdem möchten wir so etwas wie ein „Fitness-Studio“ für die Selbstständigkeit aufbauen, das fit macht in allem, was Entrepreneure brauchen, um erfolgreich zu sein. Ich hätte mir so eine Anlaufstelle als ich gegründet habe sehr gewünscht, daher möchte ich es jetzt für andere anbieten. Bald geht’s los: www.happynewmonday.com

Patrik Frauzem: Catharina, dafür wünsche ich Euch viel Erfolg! Herzlichen Dank für Deine Zeit.

Nach diesem spannenden Gespräch interessiert Catharina und mich brennend:

Was ist eigentlich Dein Bild von Arbeit? Und wie möchtest Du arbeiten und leben?

In den Kommentaren kannst Du Deine Gedanken mit uns teilen.

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