Endlosprojekte

Es gibt Endlosprojekte, die ziehen sich wie Kaugummi: Der Auftraggeber ist nie zufrieden, es sollen immer wieder neue Entwicklungen berücksichtigt werden oder es gibt zu viele Stakeholder, die mitmischen.

Willst du deinen Kunden gerne entgegenkommen, rotierst dabei aber über alle Grenzen hinaus? In diesem Artikel verrate ich dir, warum es so wichtig für deine Arbeit ist, einen Punkt zu setzen.

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Was in Endlosprojekten passiert

Hast du schon mal in einem Projekt gesteckt, das einfach kein Ende nahm? Zum Beispiel,

  • weil dein Auftraggeber nie zufrieden war und du deine Arbeit wieder und wieder korrigieren musstest,
  • weil er ständig neue Entwicklungen in seinem Unternehmen im laufenden Projekt abgebildet sehen wollte,
  • weil zu viele Stakeholder dabei waren, die ihren Senf dazu geben wollten, wodurch jede Entscheidung ewig dauert.

Meine Coachees, die in solchen Situationen stecken, fühlen sich von allen Seiten bedrängt. Als Dienstleister wollen sie einen guten Kundenservice leisten und alles Mögliche für ihre Auftraggeber in Bewegung setzen. Dabei rotieren sie über alle Grenzen hinaus:

  • über die Grenzen des Projekts und was für dieses sinnvoll wäre,
  • über die Grenzen dessen, wofür sie entlohnt werden, und auch
  • über die eigenen Grenzen, über die eigene Energie hinaus.

Welche Haltung oft dahinter steckt

Eine Frage, die ich meinen Coachees dann gerne stelle lautet: Wer ist hier eigentlich der Boss? Die meisten antworten (eher verhalten), dass sie es seien. Ihre Herangehensweise an Projekte und Kundenkommunikation spricht aber eine andere Sprache.

Hier zeigt sich oft eine alte Angestelltenlogik: Man muss alles tun um den (früher war es der Chef, heute ist es der) Auftraggeber zufriedenzustellen. Oder aber es hat sich ein neues Paradigma in ihrem Kopf festgesetzt:

Der Kunde ist König und ich muss ihm jeden Wunsch von den Lippen ablesen.

Doch darum geht es nicht. Weder müssen wir Dienstleister alles tun, um einen königlichen Auftraggeber glücklich zu machen. Noch sind wir die Herrscher, die über das Schicksal des gemeinsamen Projekts bestimmen. Es geht vielmehr darum, das Projekt in den Mittelpunkt zu stellen und auf ein gutes Ergebnis hinzuarbeiten, sich dabei respektvoll zu begegnen und voneinander zu lernen.

Warum du einen Punkt setzen darfst

Dein Kunde weiß oft gar nicht, was das Beste für ihn oder das Beste für sein Projekt ist. Deswegen kommt es überhaupt zu Endlosprojekten, in denen man ständig zwischen tausend Optionen hin- und herpendelt.

Dein Kunde weiß oft gar nicht, was das Beste für ihn ist. 

Genau hier ist deine Expertise gefragt – und dazu gehört es auch mal, einen Punkt zu setzen, zu beurteilen, was jetzt sinnvoll ist (und was nicht). Das ist genau der Expertenrat, deine Erfahrung, dein Wissen, deine Expertise, die dein Auftraggeber einkauft.

Hier steckt übrigens auch eine riesige Chance für dich und für weitere Aufträge! Denn wenn etwas im aktuellen Projektrahmen nicht sinnvoll oder nicht möglich ist, kann es durchaus in einem neuem Projekt Platz finden.

Wie sich Endlosprojekte auswirken

Als Dienstleister hast eine Verantwortung das gemeinsame Projekt. Aber du hast auch eine Verantwortung gegenüber deinen anderen Projekten und Kunden. Gerade bei Endlosprojekten kommen wir schnell in Bedrängnis, weil wir immer noch an einem alten Projekt arbeiten, während bereits ein neues anfängt; oder weil sich während der intensiven Arbeit mit einem Kunden ein anderer mit Fragen zu seinem Projekt meldet.

Wenn wir noch an einem alten Projekt arbeiten, während bereits ein neues beginnt …

Nicht zuletzt hast du auch eine Verantwortung gegenüber dir selbst und deinem Energiehaushalt; dass du ihn gut managst, gut dafür sorgst, dass auch genug Kraft da ist, um die ganzen tollen Projekte in die Welt zu bringen, an denen du arbeiten willst.

Lass Endlosprojekte endlich hinter dir

Ich hoffe, dass dir diese drei Anregungen dabei helfen, Endlosprojekte, die sich wie Kaugummi ziehen, hinter dir zu lassen und in deiner Selbstständigkeit ganz zielgerichtet voranzukommen.

Wenn du Lust hast zu vertiefen, dann melde dich für meine kostenfreie E-Mail-Serie an, die dir dabei hilft, selbstbestimmt und mit deinen Auftraggebern auf Augenhöhe zusammenzuarbeiten.

Weniger ärgern, mehr leisten!

Hast du Auftraggeber, die dich unter Druck setzen? Die sich ständig einmischen und viel zu viel fordern? Oder solche, dich machen lassen, nur um am Ende alles zu kritisieren?

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Ich helfe Experten der Kreativbranche, ihre Talente und Fähigkeiten ungebremst zu entfalten und damit in der Welt wirklich etwas zu bewegen – egal wer oder was gerade stresst.
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