Der große Wurf

Hast du gute Ideen oder sogar konkrete Pläne dafür, was du in deiner Selbstständigkeit verbessern willst, doch irgendwie realisieren die sich nicht? Ein Grund dafür ist der große Wurf – unser Monatsthema für April. In diesem Beitrag erzähle ich dir, wie die Idee eines perfekten Plans meinen Coachee Stefan vom Wachstum abhielt und was ich persönlich tue, um mich nicht in Konzepten zu verlieren.

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Hallo! Willkommen im April :)

… und willkommen zu unserem Monatsthema „Der große Wurf“. Vielleicht geht’s dir auch so: Du hast gute Ideen oder sogar konkrete Pläne dafür, was du in deiner Selbstständigkeit verbessern möchtest, doch irgendwie realisieren sich diese Ideen und Pläne nicht. Vielleicht bleibt zu wenig Zeit dafür oder sie sind einfach zu fern von deinem jetzigen Alltag – und du trittst weiterhin auf der Stelle und erlebst die gleichen Dinge immer wieder.

Ein Hauptgrund dafür ist der große Wurf. Um in dieses Thema einzusteigen, hab ich dir zwei Geschichten mitgebracht. Die erste Geschichte handelt von einem Coaching-Kunden, den ich ein Vierteljahr begleitet habe. Und die zweite Geschichte ist mein eigener Kampf damit.

Designer Stefan und sein Wachstumskonzept

Beginnen wir mal mit dem Coaching-Kunden und nennen ihn Stefan. ;) Stefan ist freiberuflicher Konzepter für die Medienbranche. Noch bevor unsere Zusammenarbeit losging, hat er mir ein Dokument geschickt, das er vor einiger Zeit mit einem Unternehmensberater erarbeitet hatte.

Das war zum einen eine Selbstanalyse:

  • Stärken und Schwächen
  • Dinge, die ihn im Alltag nerven
  • Gedanken zum Umgang mit Kunden und Projekten

Zum anderen war davon ein Wachstumskonzept abgeleitet:

  • Konkrete Anknüpfungspunkte, wo bereits eine Basis gelegt war, die er gerne ausgebaut hätte
  • Ganz neue Ideen für Branchen oder Projekte, auf die er Bock hatte und zu denen er vordringen wollte

Zwei oder drei Jahre lang lag dieses Konzept in Stefans Schublade. Und nichts davon war umgesetzt. Genau das meine ich mit dem großen Wurf: Manchmal glauben wir, wir bräuchten ein perfekt ausgearbeitetes Konzept und dann wird alles gut: dann verändert sich unser Arbeitsalltag schlagartig zum Besseren, dann haben wir nur noch geile Projekte und wertschätzende Kunden …

Oft ist es die Umsetzung, an der wir scheitern.

Die Erfahrung, die Stefan gemacht hat, zeigt aber, dass man durchaus ein tolles Konzept haben kann und trotzdem nicht voran kommt. Und sein Konzept war wirklich überzeugend – scharf analysiert, knackig aufbereitet – hätte er das alles umgesetzt, wäre er wahrscheinlich nicht im Coaching gelandet. Es war also die Umsetzungshürde, an der er gescheitert ist und warum er trotz guter Ideen und konkreter Pläne jahrelang die gleichen Schleifen drehte.

Mein Anspruch einer wiederholbaren Aktion

Die zweite Geschichte, die ich erzählen möchte, ist meine eigene. Sie ist auch der Grund, warum der große Wurf das Aprilthema (und unser erstes Monatsthema überhaupt) geworden ist.

Vor ungefähr einem Jahr, im Frühjahr 2018, hatte ich die Idee, eine regelmäßige Aktion zu machen, um mit kreativen Selbstständigen wie dir stärker in Kontakt zu kommen und mich auszutauschen. In meinem Kopf hatte ich erst Überlegungen zu Trainings und Themen gesponnen. Doch jedes Mal, wenn ich mit hingesetzt habe, um daraus ein Konzept zu entwickeln, hat die Komplexität weiter zugenommen. Irgendwann war ich davon so überfordert, dass ich erstmal eine Pause einlegen musste, um aufzutanken und zu überlegen, ob das alles einen Sinn ergibt.

Der große Wurf ist ganz schön anstrengend.

Diesmal bin ich’s anders angegegangen. Statt einen großen Wurf auf Papier bringen zu wollen, der umfassend alle Kanäle und Formate berücksichtigt und mir darüber hinaus als Vorlage für weitere Aktionen dient, habe ich mich dafür entschieden, einen Schritt nach dem anderen zu machen. Einfach mal auszuprobieren und zu schauen, was dann passiert. Das ging ganz entspannt los mit drei Trainings im Februar, mit denen ich getestet habe, was funktioniert und was nicht.

Auch habe ich versucht, möglichst ergebnisoffen da ranzugehen – so weit das geht; schließlich erwarten wir bei den meisten Dingen, die wir anstoßen, ein bestimmtes Ergebnis. Dabei habe ich es als wahnsinnig schön und befruchtend erlebt, einfach mal einen Schritt zu machen: als Experiment und als Möglichkeit auszuprobieren, was dann passiert und was im weiteren Verlauf des Monats beispielsweise im Kontakt zwischen uns entsteht. Und dann erst zu entscheiden, wie es weitergeht.

Einen Schritt nach dem anderen erlebe ich als befruchtend.

Das ist also mein Gegenentwurf zu einem großen Wurf, der erst komplett ausgearbeitet sein muss, bevor wir losgehen können, um ihn umzusetzen. Damit vermeide ich, mir einen riesigen Berg zu erarbeiten, vor dem ich dann stehe ohne zu wissen, wie ich ihn jemals erklimmen soll. Stattdessen einfach einen Schritt nach dem anderen machen und schauen, wie die Resonanz darauf ist – bei euch da draußen und bei mir selbst.

Der große Wurf im April – Das erwartet dich

Genau so möchte ich mit dir den April angehen, diesen ersten Themenmonat: Wir schauen einfach mal, wie’s läuft! :) Ich hab total Lust, ich bin motiviert, mit dir über den großen Wurf zu sprechen und über alles, was dich dazu bewegt.

Lass uns das ganz experimentell angehen. Das heißt, ich weiß jetzt noch gar nicht konkret, was ich in den nächsten Wochen anbiete und teile oder wie wir in Kontakt kommen. Du kannst mich natürlich jederzeit ansprechen und deine Erfahrungen zum Thema teilen, darüber freue ich mich sehr.

Das einzige, was fix ist: am Ende des Monats wird es ein Live-Training geben. Wenn du Lust hast, dabei zu sein und auch zu erfahren, was ich aus meiner Coaching-Erfahrung diesen Monat so zu sagen habe, dann melde dich einfach unten an und ich halte dich per E-Mail auf dem Laufenden.

Ich wünsche dir einen wunderbaren Start in den Monat, in einen kreativen April, wo es dir gelingt, neue Dinge auszuprobieren, ohne in deinem Kopf zunächst einen großen Wurf konzipieren zu wollen.

Herzliche Grüße,
Patrik

Hier findest du alle weiteren Beiträge zum großen Wurf:

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